Chronik 777-1999

777: In Paderborn tagt ein Reichstag. Bischöfe und Landesfürsten beraten, wie sie den christl. Glauben ins heidnische Sachsenland bringen können.
785: Der Sachsenfürst Widukind wird getauft. Damit etabliert sich das Christentum im Sachsenland und eine friedliche Zeit beginnt.
799: Gründung des Bistums Paderborn durch Papst Leo den Dritten und Kaiser Karl dem Großen.
836: Am 1. Mai werden die Reliquien des heiligen Liborius von Le Mans nach Paderborn überführt - er wird der Diözesanpatron.
1045: Der Paderborner Bischof verschenkt einen Salzkotten in Ulfon an das Benediktiner - Kloster Abdinghof in Paderborn.
Um 1400: Die erste kath. Kapelle entsteht auf dem Hallenbrink (heutige Stadtkirche Bad Salzuflen).
Um 1400: Salzuflen wird von der Grafschaft Schaumburg an die Edelherren zu Lippe verpfändet.
1447: Soester Fehde: Salzuflen wird von einem Söldnerheer aus dem Osten dem Erdboden gleich gemacht. Die Salzufler können sich und ihr Hab und Gut rechtzeitig retten und verstecken sich im Wald.
1488: Salzuflen bekommt die Stadtrechte verliehen.
1515: Salzwerkbettag: Mit Einverständnis des Pfarrers wird das Gelöbnis getan, Gott jährlich zu danken und zu loben, wenn die Salzquellen nicht versiegen.
1524: Die kath. Kapelle auf dem Hallenbrink wird erweitert. Oberhalb des gotischen Turmeingangs wird die Jahreszahl von 1524 eingemeißelt, die noch heute zu sehen ist.
1531:Mit der Reformation in Schötmar und Bad Salzuflen erlischt das kath. Leben hier.
1854: Religionsedikt: Im Bund der deutschen Länder wird die Gleichberechtigung aller Kirchen vor dem Gesetz festgelegt - jetzt kann jeder offiziell arbeiten und wohnen, wo er möchte ungeachtet seiner Konfession.
8.12.1854: Mariendogma vom „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ durch Papst Pius, den Neunten.
•1874: Fabrikant E. Hoffmann wirbt kath. Arbeiter aus Eichsfeld an. Sie feiern ihren Gottesdienst in Herford und Lemgo.
1.10.1876: Erste Eucharistiefeier nach der Reformation in Salzuflen und Bau einer Notkirche.
•11.8.1888: Erhebung der Missionsvikarie zur Pfarrei St. Bonifatius.
1894: Bau der St. Bonifatiuskirche und Abbruch der Notkirche.
2.4.1912: Ein 4000 qm großes Grundstück mit Wohnhaus wird gekauft, weil sich abzeichnet, dass auch die Bonifatiuskirche inzwischen viel zu klein und baufällig ist und eine neue Kirche gebaut werden muss. Doch der 1. Weltkrieg macht einen Strich durch die Rechnung.
1924: 1. Fronleichnamsprozession nach der Reformation.
11.9.1954: Die neue Kirche St. Kilian in Schötmar wird konsekriert. Es ist ein Beitrag zur Entlastung der alten Pfarrei.
23.9.1956: Mit dem 1. Spatenstrich von Pfarrer Martin beginnt endlich der Neubau der Kirche auf dem Grundstück, das schon vor dem 1. Weltkrieg gekauft wurde.
8.12.1956: Der Grundstein wird in der rechten Turmwand eingemauert.
7.3.1959: Einweihung der neu gebauten Pfarrkirche und Änderung des Namens der Pfarrei St. Bonifatius in Liebfrauen.
Juli 1960: Ausbau des Glockenturms, die 2 Glocken aus der alten Kirche finden hier ihren neuen Platz .
Okt. 1960: Abriss der Bonifatiuskirche.
1966: Risse im Kirchturm entdeckt !!! Edelkratzputz wird aufgetragen und Jalousien werden am Kirchturm angebracht.
16.4.1976: 1. Pfarrgemeinderatswahl nach dem Konzil
28.11.1976: Pfarrer Martin geht in Ruhestand.
1976: Pfarrer Sprint wird in sein neues Amt eingeführt.
1977: Erstmalig gibt es in der Fastenzeit eine Frühschicht.
2.3.1980: Kirchbus fährt erstmalig nach Wüsten und zu den Kliniken.
7.9.1980: Einweihung des Freizeitheims Bergkirchen.
1.2.1982: Gemeindereferentin Cornelia Vorbohle tritt ihren Dienst an.
24.9.1982: Grundsteinlegung des Gemeindehauses.
17.9.1983: Einweihung des Gemeindehauses.
Sept. 1983: Renovierung der Kirche.
1984: Neugestaltung des Chorraums mit Tabernakelbaum, Taufbecken, Ambo, Geländer und Altarverkleinerung; neue Heizungsanlage und Modernisierung der Sprachübertragungsanlage.
19.8.1984: Neue Orgel wird ihrer Bestimmung übergeben.
19.3.1985: Konsekration Altars und des Altarraums.
1.8.1985: Gemeindereferent Franz-Herbert Hense tritt seinen Dienst an.
Nov 1987: Subsidiar Pfr. i. R. Herbert Schoder nimmt seinen Dienst auf.
März 1988: Einführung von Pfarrer Hans Breidbach.
1.2.1995: Klinikseelsorger Franz-Herbert Hense mit nur noch halber Stelle als Gemeindereferent.
Mai 1996: Erneuerung des Kirchendaches.
1998: Sanierung des Kirchturms.
05.12.1999: Festgottesdienst anlässlich des 40. Kirchweihjubiläums
1. Advent 2001:
Gründung des Pastoralverbundes
2015: 500 Jahre Salzwerkbettag